Augmented-Reality: Die kommende Killeraplikation

Augmented-Reality: Die Revolution unseres Alltages!

Prototyp von Googles Augmented-Reality-BrilleDie wohl am häufigsten genutzte Funktion in der Geschichte von Handy und Smartphone ist, neben dem Telefonieren, der Versand von SMS. Trotz Datendiensten und WhatsApp, steigt die Anzahl der versendeten SMS immer noch an. Welche Funktion wird die nächste Killeraplikation der Zukunft werden? Ich denke das ist die Augmented-Reality!

Augmented-Reality: Erweiterung der Sinne

Augmented-Reality ist im Prinzip eine Ausweitung der Sinneswahrnehmung des Menschen durch Sensoren von Umgebungseigenschaften, die der Mensch selbst nicht wahrnehmen kann plus die zusätzliche Verfügbarkeit von Informationen, die situationsbezogen verfügbar gemacht werden. Die sensorische Erweiterung kann dabei von der einfachen Kamera über Radar, Infrarot, Distanzbilder, GPS bis zu Körperüberwachungssystemen, oder Wetterkontrolle alles sein, was in irgendeiner Form einen Informations- oder Dateninput liefert. Die dadurch zusätzlich vorhandenen Informationen können wiederum über alle menschlichen Sinne verfügbar sein. Eine erweiterte Realität mit der Möglichkeit der Interaktivität, die ansonsten überhaupt nicht möglich wäre.

Augmented-Reality: Jeder kennt das schon

Ein ganz einfaches Beispiel für Augmented-Reality ohne Interaktivität, sind die anschaulichen Zusatzinfos, die es im TV bei Sportübetragungen zu sehen gibt. Die Einblendungen der Weltrekordzeit in Echtzeit bei Schwimmwettbewerben oder die Markierungen der Medaillienweiten beim Speerwerfen oder Kugelstossen sind schon jetzt ganz normal und selbstverständlich.

Augmented-Reality: Smartphone Apps

Auch schon Realität sind Apps für Stadtführungen. Sie halten die Kamera des Smartphones auf ein Gebäude oder ein Denkmal, die App erkennt dieses, weiß über die GPS-Standortdaten wo es sich befindet, sucht alle verfügbaren Informationen und gibt diese direkt per Text, Video oder Audio am Gerät aus.

Augmented-Reality: Apps für Android und iPhone

Es gibt schon einiges an Apps zu Augmented-Reality.
Hier für Android und hier fürs iPhone.

Prototyp von Googles Augmented-Reality-Brille

© Google
Prototyp von Googles Augmented-Reality-Brille

Augmented-Reality: Brillen mit eingebautem Display

Gerade am Anfang stehen verschiedene Ansätze vom Brillen, die permanent ein transparentes Display vor die Augen spiegeln und darauf alle Informationen anzeigen. Dabei geht es jedoch nicht nur einfach um Informationen zu einem Objekt. Hier ist viel mehr möglich:

  • Sie bauen gerade ein IKEA Regal zusammen: die Kamera der Brille sieht was Sie machen und blendet direkt den Bauplan, die Reihenfolge und die Handgriffe zum Zusammenbau ein
  • Ein Automechaniker sieht den kompletten Bauplan des Motors samt allen notwendigen Handgriffen, benötigten Werkzeugen, vorgeschriebenen Diagnosen vor seinen Augen
  • Eine Videokonferenz mit mehreren Teilnehmern. Die sind zwar nicht anwesend, werden aber per Augmented-Reality so am Display eingeblendet als stünden sie neben mir
  • Ich schaue auf eine Landkarte und sehe direkt die Landschaft in Echtzeit, so als wäre ich wirklich dort
  • Ich führe eine Fernwartung am einem defekten Computer durch, dabei wird mir eine Tastatur virtuell eingeblendet. Die Berührung dieser virtuellen Tastatur lässt die reale Tastatur am realen Computer arbeiten
  • Echtzeitnavigation direkt im transparenten Display der Windschutzscheibe im Auto
  • Ein Kriminalbeamter sieht eine verdächtige Person. Die Gesichtserkennung spielt ihm direkt alle Infos und Vorstrafen ein
  • Ein Arzt operiert mit virtuellem OP-Besteck auf der anderen Seite des Erdballes
  • Ein Architekt simuliert statische Begebenheiten einer Brücke oder eines Hauses direkt vor Ort nur mit Handbewegungen

Augmented-Reality: In allen Lebensbereichen

Was wir aus Science-Fiction kennen, wird so in Kürze möglich sein!
Es wird in allen Bereichen Nutzung und Verwendung finden. Zur Unterhaltung und Entspannung im privaten Kreis. Professionelle Anwendungen im beruflichen Umfeld. Grundsätzlich wird aus Augmented-Reality sicher eine wesentlich intensivere Form der persönlichen Vernetzung resultieren. Wer sich heute schon ärgert, wie viele Informationen über die eigene Person durch Internet, Facebook etc. verfügbar sind, der wird in 10 Jahren sicher das komplette Kotzen kriegen.

Augmented-Reality: Chancen

Im positiven Sinne kann die Augmented-Reality sicher viele Ressourcen fressende und Umwelt schädliche Aktivitäten überflüssig machen, zur leichteren Information dienlich sein, vielleicht auch im Gesundheitswesen positives bewirken. Die Möglichkeiten sind noch gar nicht voll abzusehen.

Augmented-Reality: Der neue Fluch

Im negativen Sinne kann in noch weniger Zeit noch mehr erledigt werden, die Arbeitsabläufe noch mehr beschleunigt werden, die Informationsflut deutlich vergrößert werden, das nächste Burn-Out-Syndrom noch schneller erreicht werden, Persönlichkeitsrechte und Datenschutz viel besser unterlaufen werden, … die „Atomrakete“ aus noch sichererer Entfernung zielgenauer ins „Zentrum“ gelenkt werden.

Augmented-Reality: Google-Brille „Project Glass“

Google ist fleissig dran an der Realisierung der Augmented-Reality.
Klar, führt man die Daten von Google+, Google Now, StreetView, Google Map, … zusammen und stellt diese situationsbezogen permanent zur Verfügung, was ist da alles möglich! Infos über Google „Project Glass“ finden Sie z.B. in der Netzwelt und Zeit online.

Augmented-Reality: Absolut faszinierend

  • vor 10 Jahren hatte ich kein Handy
  • vor 20 Jahren keinen Computer
  • vor 30 Jahren kein Telefon

In 10 Jahren haben ich wahrscheinlich eine Augmented-Reality-Brille. Und das wird dann so normal und selbstverständlich sein wie jetzt das Smartphone!

Autor des Artikels

Computer Complete – Wiesbaden, Mainz, Frankfurt – Jürgen Hamm
IT-Dienstleistungen: Softwareentwicklung, Webdesign, PC-Service, Netzwerke, Kommunikation

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